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★ ★ ★ Der 2 Kilo Fallobst Apfel Kuchen ★ ★ ★

Was macht man mit viel zu viel Fallobst im Garten??? Als die Jungs noch klein waren — da sind wir losgezogen und haben wirklich Unmengen an Äpfeln vom Boden gepflückt — diese in die nahe Mosterei gebracht und eingetauscht für fertige Flaschen Apfelsaft. Man muss ja irgendwie 2 Jungs beschäftigen — oder ? Es war immer ein Riesenspass und ein ganz  großes Gefühl von Stolz , eine tiefe Befriedigung und abends waren die Jungs super bettreif!! Mit jedem Öffnen einer neuen Flasche Apfelsaft kamen dann diese wunderbaren Erinnerungen hoch — und sobald die letzte Flasche geöffnet wurde — war die Frage ” Mama wann gehen wir wieder Äpfel sammeln ?? Diese Jahr — so empfinde ich es — gibt es wahnsinnig viele Äpfel!! — Ich habe noch nie soviel Fallobst Äpfel von meinen Nachbarn bekommen. Da dieses Rezept so wunderbar einfach und  lecker schmeckt — ich glaube ich bin schon bei Kuchen NO: 5. Toll an diesem Rezept ist — egal wie der Apfel aussieht — Hauptsache sauer. Zwei ( 2 )  Kilo Äpfel schön klein schneiden ist ein bisschen Arbeit — aber gemeinsam kein Problem. Man braucht wirklich 2 Kilo Äpfel — ungeschält — wenn man jedoch sehr viel ausschneiden muss — einfach noch 3 – 5 Äpfel mehr klein schneiden.

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Äpfel schälen — großzügig die braunen Stellen und das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.

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Ach ja — wie war das noch mit diesem Rezept?? Also — Frau Oppe —die hat Unmengen an Äpfeln im Garten —und irgendwann  erzählte sie uns davon — also von den Äpfeln — dem Apfelkuchen und sie wollte gerne eine  KitchenAid kaufen weil die Menge an Teig mit dem Handrührer doch ein bisschen anstrengend auf Dauer ist. Na ja  — also die Maschine wurde erworben und natürlich gleich eingeweiht mit Ihrem wunderbaren Rezept. Wie das dann manchmal so ist mit den Mädels und der Gebrauchsanweisung — die Schüssel hatte sich verkantet und der Teig konnte nicht entfernt werden. Hilferuf per Telefon — ich auf meinem Fahrrad ( bei uns kann man mal so schnell mit dem Fahrrad flitzen!! ) — losgeflitzt und den Schaden behoben — ja und weil die Hilfe so schnell kam — haben wir eine Stunde später einen noch lauwarmen Apfelkuchen mit Streusel bekommen — und dieser war so lecker — das natürlich seit dieser Zeit dieses Rezept immer wieder zum Einsatz kommt. Jeder wandelt es ein bisschen ab — Brigitte macht noch eine Tüte Mandelsplitter mit rein  — ich mache den Zuckerguss darüber — Bruni macht Nüsse dazu und und und ……….

ZUTATEN: ( entweder für 1 Blech oder 28 er Springform )

  • 250 g Butter
  • 350 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 – 2 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 2 kg saure Äpfel kleingeschnitten

STREUSEL:

  • 150 g Zucker
  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl

ZUCKERGUSS:

  • 250 Puderzucker
  • Saft von einer Zitrone

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Butter schaumig rühren — die Eier und den Zucker dazugeben und so lange rühren bis alles gut vermengt ist — das Backpulver, Mehl und die Mandelsplitter mit unterrühren. Nun die gesamten kleingeschnittenen Äpfel gut unterhben und auf ein gefettetes Backblech oder eine Springform geben.Die Streusel aus den Zutaten vermengen ( ich mache es super gerne mit den Fingern ) gleichmässig auf der Oberfläche verteilen und nun den Kuchen für ca.40-45 Minuten bei 185° C ( Umluft ) backen. Aus dem Puderzucker und der Zitrone den Zuckerguss rühren und diesen noch auf den warmen Kuchen verteilen.

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Wie immer — viel Spass beim Lesen und nachmachen!!

Die Laura!!

Spinat-Heidelbeer Smoothie

Es macht unglaublich viel Spass und Freude zu Bloggen — Foodbloggen — aber ich weiß nicht wie es Euch es ergeht, aber ich habe gefühlte 10 kg zugenommen — also seit ich den Blog habe, aber ich weiß auch 1. es ist total übertrieben und 2. es ist gefühlt!!!  Was solls — auf jeden Fall — immer im Frühjahr bekomme ich mal mehr oder weniger die Kurve und es wird — wirklich — exzessiv und radikal alles geändert!! Mr. Sweet hat schon jede Phase mitgemacht — immer mit einem leichten grinsen oder einem erstaunten Augenbrauen hochziehen — aber immer mit viel Verständnis. Seine einfache und sehr liebevolle Erklärung: mit dir lieben Laura wird es nie langweilig!! Tja, was soll ich dazu sagen!! Es ist Frühjahr und so habe ich meinen Blender von KitchenAid wieder aus der Versenkung hervorgeholt — und nun werden jeden Tag andere Smoothies gemacht.

Außerdem sind Smoothies gerade so was von ANGESAGT!!!! Auf der Messe gabs  wirklich fast an jedem Stand Smoothies!!! Seit Attila Hildmann darf man auch öffentlich dazu stehen ! Und Vegan ist sexy — oder???

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Was aber wirklich absolut cool ist — es geht super schnell und wenn man die richtige Mischung hat — dann schmecken diese Smoothies auch ( Regel: 2/3 Gemüse + 1/3 Obst )  außerdem es ist sowas von gesund — man fühlt sich wirklich schon nach 3 Tagen einfach besser! Und ein super schöner Nebeneffekt — ich bin satt!!! ( weil ich habe immer Hunger !!! )

Grüner Smoothies :

  • 2 Handvoll Spinat
  • 1 Handvoll Heidelbeeren
  • 1 reifere Banane
  • 1/4 Wassermelone
  • den Saft einer halben Zitrone ( Bio )
  • Wasser ca. 1/2 L ( je nachdem, ob Ihr die Smoothies dicker oder dünner haben wollt ! )

Alles Zutaten säubern und in den Mixer geben ( Melone ohne Schale!! ) mit Wasser auffüllen und bei voller Laufstärke ca.3 Minuten laufen lassen. Ich gebe — da ich ja exzessiv das Thema angehe — immer noch einen Teelöffel Matcha Pulver dazu. Damit ich auch einen Smoothie auf der Arbeit habe fülle ich diesen in eine Glasflasche zum mitnehmen. Fertig!

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Viel Spass beim Nachmachen!!

Die Laura!!

 

  •  ★   Glas Dibbern –gibts bei Cucina Laura     
  •  ★   Geschirr Greengate gibts bei Cucina Laura     
  •  ★   Papierspitze  ( klick )     
  •  ★   Kaffeelöffel Flohmarkt

Ganz ganz saftiger Orangenkuchen

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Es ist Sonntag — und bei uns im Norden stürmt es — es hagelt — es ist windig — ORKAN — die Fenster wackeln und bei diesem Wetter schickt man keinen Hund vor die Tür — wie man so schön sagt!! Gestern gegen Spätnachmittag fiel mir ein — ich habe eine so  schöne neue Backform und diese immer noch nicht ausprobiert!!! Geht gar nicht!!!! Da ich aber so schöne saftige Orangen von meinem samstäglichen Marktbesuch mitgebracht habe, war natürlich klar was ich machen möchte — einen ganz ganz ganz saftigen Orangenkuchen mit Zuckerguss.

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ZUTATEN:

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker ( ich nehme immer gerne braunen Zucker )
  • 4 Eier ( Zimmertemperatur!)
  • 1 Päckchen Vanille-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 unbehandelte Orange
  • 250 g Puderzucker ( für den Guss )

Butter und Zucker schaumig rühren — 4 Eigelb dazugeben — in einer 2.Schüssel schon vorab das Eiweiß steif schlagen und eine Prise Salz dazugeben — zu dem Butter-Zuckergemische das Mehl, den Vanillezucker und das Backpulver dazugeben ( ich siebe immer das Mehl bevor ich es dazu gebe!! ) Das Ganze ca. 5 Minuten gut verrühren — dann vorsichtig das steife Eiweiß unterheben.

Während der Teig rührt — OK — ich habe eine Kitchenaid — habe ich die Orange mit einer feinen Reibe die Schale abgerieben und ausgepresst. Den Saft habe ich durch ein Sieb gesiebt und das Fruchtfleisch gleich mit in den Teig gerührt — ca.2 – 3 Esslöffel Saft auch unterrühren —restlichen Saft zur Seite stellen.

Dann den Teig in eine eingefettete Form geben und bei ca. 175° eine gute Stunde backen ( Stäbchenprobe!! ). Kuchen ca. 10 Minuten auskühlen lassen aus der Form nehmen und nun mit einem Schaschlikspieß in den Kuchen piksen und den Orangensaft in die Löcher träufeln.

Den Kuchen habe ich über Nacht stehen lassen , damit der Orangensaft gut einziehen kann. Man nächsten Tag habe ich aus 250 g Puderzucker und etwas Wasser den Zuckerguss gemacht und auf dem Kuchen verteilt!-Zum Schluss noch den Orangenabrieb auf den Zuckerguss–Fertig!

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So jetzt noch eine schöne Tasse Tee oder einen Kaffee dazu und bei diesem Schietwetter kann einem nix mehr — oder ?? Ach übrigens wer es gerne etwas geschmackvoller haben möchte nimmt anstelle des Orangensaftes im Kuchenteig — einfach Orangenlikör!!!

Viel Spass beim Nachbacken!!

★ Die Laura!! ★

★ Kuchenform ( klick ) ★ Glastortenform auf Fuß ( klick ) ★ Kitchenaid ( klick ) ★ Reibe ( klick )

 

Springerle (Schwäbische)

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ZUTATEN:

  • 4 Eier
  • 500 g Puderzucker ( fein gesiebt)
  • 500 g Mehl ( Type 4o5!!)
  • 1 Msp.Hirschhornsalz
  • 1 El.Aniskörner

Die Eier ganz schaumig rühren und nach und nach den gesiebten Puderzucker einrühren–bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat — mind. 20 Minuten in der Maschine ( z.B.KitchenAid ) rühren. Das Mehl auch sieben — das Hirschhornsalz beimischen und nach und nach in den Teig einkneten dann noch die Aniskörner beimengen. — DenTeig mind. 1-2 Stunden im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen ( ich mach den Teig immer abends und verarbeite diesen am nächsten Tag ).

Arbeitsfläche leicht mehlen und den Teig gleichmässig ausrollen ( ca.6-8 mm ) — geht am besten mit Backhölzer  Holzmodeln oder auch ( ich habe kleine vom Flohmarkt ) Kristallvasen dünn die Druckfläche mit Mehl auspudern und gleichmässig in den Teig eindrücken.Springerle ausschneiden oder ausstechen. Die Springerle auf ein leicht bemehltes z.B. Holzbrett legen und 24-48 Stunden trocknen lassen.

Nach dieser Zeit zwei Backbleche fetten oder mit Backpapier auslegen.Den Backofen auf 160° einschalten .

Auf einen Suppenteller habe ich zusammengefaltete nasse Krepptücher gelegt und jedes Springerle einmal am Boden auf das nasse Krepptuch gedrückt und dann aufs Blech gelegt.Die Springerle ca. 20 Minuten backen.Fertig!!

Übrigens nicht wundern—Springerle sind HART—aber so schmecken diese am Besten!!!

Ich liebe dieses schwäbische Gebäck heute noch—als Kind war ich ganz wild darauf und für mich gehören sie zu Weihnachten—keine Springerle–kein Weihnachten—übrigens die Amerikaner sind Meister im Springerle machen—man sollte es nicht glauben!

Viel Spass beim Nachbacken!!

Die Laura!!

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( PS: schöne Holzmodeln traditionell gibts auch bei: www.eberhard-rieber.de )