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★ ★ ★ Erdbeer/Rhabarber-Hefe-Schnecken ★ ★ ★

Da ich letzte Woche — ich gestehe es — wirklich doch ein bisschen mehr als nur — Erdbeere / Rhabarber -Marmelade gemacht habe — und diese ist nun wirklich super lecker geworden — habe ich gedacht und natürlich gleich in die Tat umgesetzt — Hefe-Schnecken mit dieser wunderbaren Füllung gemacht. Außerdem habe ich eine neue Emaille – Backform und diese musste natürlich eingeweiht werden . ( Ach ja —ich war ja in Österreich bei Riess )  und jetzt habe ich eine neue runde emaillierte wunderschöne Backform!! ❤ ❤ ❤ IMG_2924

Ach und eine süße neue Tortenplatte auf Fuß ist auch in mein Eigentum über gegangen!!

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ZUTATEN:

  • 500 g Mehl
  • 60-80 g Zucker
  • 1 Päckchen trocken Hefe
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 l Milch ( lauwarm )
  • 2-3 Eier

FÜLLUNG:

  • 6 Esslöffel Erdbeere/Rhabarbermarmelade
  • 30 g flüssige Butter
  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • 1 verquirltes  Ei mit 2 Esslöffel Milch

ZUCKERGUSS:

  • 100 g Puderzucker
  • 2-3 Esslöffel Milch

Aus der lauwarmen Milch rühre ich den Zucker und die trocken Hefe ein und lasse den sogenannten Vorteil so lange abgedeckt mit einem Handtuch an einem warmen Ort stehen, bis dieser kleine Blasen wirft ( ca.15-20 Minuten ) dann gebe ich in die große Schüssel meiner Sweet Heart ( Küchenmaschine ) das Mehl die Eier + die Butter ( Zimmertemperatur ) + 1 Prise Salz + den Vorteig  und lasse diese für mich arbeiten. Wenn alles gut vermengt ist — stelle ich diesen Teig wieder abgedeckt mit einem Geschirrtuch an einem warmen Ort für ca.1-2 Stunden.

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Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Marmeladen-Butter Mischung bestreichen.Die klein geschnittenen Erdbeeren auch auf dem Teig verteilen. Den Teig zu einer Rolle rollen und von der Rolle ca. 4 – 5 cm dicke Scheiben schneiden und in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte runde ( 24 er )  Backform legen. Nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Danach mit der Milch-Ei-Mischung einstreichen und bei 180° im Backofen goldbraun ca. 30 Minuten backen ( Stäbchenprobe ). Noch im warmen Zustand mit Zuckerguss bestreichen. Fertig!!

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Am besten noch lauwarm servieren! Mmmhhhhhh……….. so lecker!!!

Wie immer!!!

Viel Spass beim Nachbacken!!!

Die Laura!!

  •  Emaillierte rund Backform ( klick )
  • Tortenplatte aus Holland
  • Kupfertöpfchen Flohmarkt
  • Löffel Flohmarkt
  • Rot/weißer Tischläufer Cucina Laura

Das UNGEKNETETE Brot

Schon vor vielen Jahren — ich glaube es sind mindestens 5 — also vor so unglaublich langer Zeit habe ich ein Video auf Youtube über ein No knead Bread gesehen  und war so was von fasziniert, dass ich es mir mindestens gefühlte 20 X angeschaut habe. Da ich wie alle Frauen bin, erfolgte für meine Mitmenschen eine wahr Flut an ungekneteten Brot —– in allen Variationen!!! Und so lange bis es für mich  perfekt war ! Diese Brot erfordert nur ein bisschen Zeitplanung — als mehr nicht. Den Teig habe ich immer abends gemacht und am nächsten morgen gebacken.

Und ganz ehrlich — was ist schöner als den Tag mit dem Duft von selbstgebackenen Brot zu beginnen???

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Du benötigst wirklich— es ist sowas von simpel!!!!

  • 3 Tassen Mehl (Typ 505 )
  • 1,5 Tassen lauwarmes Wasser
  • 1 Kaffeelöffel Salz
  • 1 halben frischen Hefewürfel

Alle Zutaten in einer großen Schüssel miteinander vermengen ( Kochlöffel oder Gabel )
Fertig !!!!!!
Den Teig mit einem Geschirrhandtuch abdecken und zwischen 12-16 Stunden gehen lassen.

Ich stelle die Schüssel immer in den Backofen.
Dann den Teig auf ein gemehltes Geschirrtuch legen und jede Ecke einmal über den Teig legen und wieder zurück.
Den Teig in einen eingefetteten Gußeiesenbräter legen ( ich mehle den Bräter immer noch ein! ) Deckel darauf und ab in den Backofen bei 260 ° für 30 Minuten. Dann weiter 15 Minuten ohne Deckel.
( kleiner Trick – ein Becher Wasser mit in den Backofen stellen – dann trocknet das Brot nicht so aus )
FERTIG !!!!!

Brot etwas abkühlen lassen – frische Butter und Himbeermarmelade. Wahnsinn!!

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Viel Spass beim Nachmachen!!

★ Die Laura!! ★

Warum Hefeteig, Franzbrötchen und Hamburg zusammen gehören!!!

Diese geniale Kreation des Franz von Hamburg  (ein  Hamburger Bäcker soll danach ein solches Franzbrot in einer Pfanne mit Fett angebraten haben. Daraus soll das heutige Franzbrötchen entstanden sein. )  als jenes kleine—unscheinbare—süße—lecker riechendes—manche sagen auch hässliches Backwerk—also nochmals dieses süße Hamburger Frühstück—flach—noch leicht warm ( aus dem Backofen schmeckts am Besten!! ) süß-mit Zimt — dieses so wunderbare kleine Backwerk aus der Tüte gerissen — beiß hinein und fühl den leichten Zimt/Zucker Geschmack auf der Zunge und fühl dich wie im Franzbrötchen-Himmel!! Gibt es etwas Schöneres als diesen wunderbaren Moment der absoluten Befriedigung ??

IMG_1199Und wenn du dann noch das Glück hast — in Hamburg zu sein — ein leichte Brise frischer Meeresluft — vielleicht auch noch am Hafen — große Frachter — leichter Dieselgeruch — Möwen die am Himmel kreischen ( in der Hoffnung, das du keinen Möwenschiß abbekommst!! ) Signalhörner geben sich ein Stell-dich-ein —- also ganz große weite Welt —– tja dann hast du den ganz großen Wurf gelandet!IMG_1198

IMG_1195Damit du diese wunderbare Kreation auch bald selbst machen kannst —- soll es dir wie mir auch gelungen sein — die Hefewelt ( nach ganz vielen misslungenen Versuchen ! ) endlich zu erobern — dann habe ich hier ein wunderbares Rezept!

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 180 g lauwarme Milch
  • 1/2  Würfel Hefe
  • 80 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier ( Zimmertemperatur )
  • 1 Prise Salz

für die Füllung:

  • 75 g geschmolzene Butter
  • 120 g Feinen Zucker
  • 1 Esslöffel Zimt

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten.  Den Teig an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen ( ich lege immer ein Geschirrtuch auf die Schüssel ) danach den Teig  nochmals durchkneten und weitere 20 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollend mit der Butter/Zucker/Zimt Mischung gleichmässig bestreichen. Den Teig eng aufrollen ( wie eine dicke Wurst ) in etwa 2-3 cm breite Scheiben schneiden. Auf jede Scheibe mit einem Holzstiel von oben ( längs zur Schnittfläche ) auf die schmale Kante drücken, so dass die typische Form entsteht. Die einzelnen Teiglinge auf ein eingefettetes Backblech legen — nochmals ca. 20 Minuten ruhen lassen und danach bei 180° Umluft ca. 30 Minuten gold/gelb backen.IMG_1176

Noch heiß aus dem Ofen ist dieses wunderbare kleine Backwerk —  manchmal wenn die Butter/Zucker/Zimt-Mischung aus dem Teig gelaufen ist — eine klebrige -süße Angelegenheit —- und erfordert ein gewisses Maß an Geschicklichkeit —- ein absolutes Gedicht!!! Wer dann noch unbeobachtet seine Finger — vom Zucker gesüßt — abschlecken kann —- OK — mehr geht nicht!! oder??

Viel Spass beim Nachbacken!!

★ Die Laura!! ★