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Pfirsich Tarte mit Haselnüssen/Rosmarin und Mascarpone-Sahnecreme

Jeden Monat wird ein Rezept aus meinem Blog auf dem “Kompass” veröffentlicht. Der Kompass ist unser regionaler Monatsbegleiter für Termine im Kulturellen, Infos über alles was so in einem Monat wichtig und interessant ist. Kleine Berichte über Künstler, Neuerscheinungen von Büchern und natürlich Schmitz Katze!!  Wer steckt hinter den Berichten Colla!!! Colla meine Buchstabenschubse — freie Journalistin — Katzenmutter  — endlos Sabbelmonster — Buchautorin — na ja auf jeden Fall wünschte sich Colla für den nächsten Monat eine Tarte. Und wenn Colla einen Rezeptwunsch hat, wird dieser natürlich von mir erfüllt!! Ich lieeeeeeebe Tartes!! Von daher war es für  mich überhaupt nicht schwer ein  Rezept für eine Tarte zu finden. Die Pfirsiche lachten mich bei meinem letzten Einkauf an und wanderten somit flugs in meinen Korb. Mein Rosmarin hat trotz des unglaublichen Regen enorme Auswüchse angenommen und Haselnüsse gehen irgendwie immer. Ach ja und ich habe gerade Mascarpone für mich entdeckt.

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Zutaten : für süßen Haselnussmürbeteig ( 23 X 23 cm )

  • 150 g Mehl
  • 75 g gemahlene / geröstete Haselnüsse ( alternativ gemahlene Mandeln )
  • 90 g Puderzucker / oder feiner Zucker
  • 100 Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 4 frische Pfirsiche
  • 1 -2 mittlere Zweige frischen Rosmarin
  • 2 TL. Vanillepuddingpulver
  • 2 TL Puderzucker / oder feiner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 1 kleine Handvoll grob gehackte Haselnüsse ( alternativ Mandeln )

Creme:

  • 200 g Mascarpone
  • 200 ml Sahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Zitronenabrieb von einer unbehandelten Zitrone
  • Deko – 1 Pfirsich schön in Scheiben geschnitten, frischen Rosmarin und gehackte Nüsse

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Aus Mehl / Zucker / Butter / Ei gemahlenen Haselnüssen einen Mürbeteig kneten und diesen für min. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.Den Ofen auf 180° C vorheizen. Den Teig ausrollen und in die Tarteform einpassen und nochmals ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.  Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier bedecken und Hülsenfrüchte zum Blindbacken daraufgeben. Ca.15 Minuten abgedeckt bei 180°C backen. Danach die Hülsenfrüchte entfernen und nochmals ca. 5 Minuten ohne Belag in den Ofen geben.

In der Zwischenzeit die Pfirsiche  waschen, entsteinen in kleine Stück schneiden. Zusammen mit dem Vanillepuddingpulver, Wasser, Zucker in einen Topf geben den Rosmarin vorsichtig unterheben und leicht köcheln lassen bis die Masse leicht dicklich wird. In der Zwischenzeit die Haselnüsse grob hacken. Den Rosmarin entfernen und die Masse auf den vorbereiteten Mürbeteigboden verteilen, die gehackten Haselnüsse auf der Pfirsichmasse geben und nochmals für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

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Nach erkalten der Tarte die die Mascarpone mit dem Vanillezucker und dem Zitronenabrieb verrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Mascarponemasse heben. Auf dem Kuchen verteilen —mit dem Pfirsich, den grob gehackten Haselnüssen und dem Rosmarin dekorieren.

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Wie immer — viel Spass beim Nachbacken!!

Die Laura!!

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 Tarteform mit Hebeboden ( klick ) 
Holzbretter über Cucina Laura
 Leinen Geschirrtuch von Linum über Cucina Laura

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★ ★ ★ Haselnuss – Birne mit Schokolade + karamellisierten Birnenchips!! ★ ★ ★

Mein Nachbar Herr Martin hat einen wunderschönen Haselnussbaum — perfekt gewachsen, voll biologisch , absolut ohne Chemie — ein wahrer Traum — und oh je — Herr Martin hat eine Haselnuss Allergie. Was für ein Glück für mich!!! Und so bekomme ich jetzt immer im Herbst die gesamte Ernte!! Für mich ein kleiner Schatz!! Ach habe ich erwähnt, dass meine andere Nachbarin einen Birnbaum hat?? Birnen und Haselnüsse — was für eine schöne herbstliche Kombination!! Da meine liebe Tina von Tinas Tausendschön die Andrea von Zuckerimsalz und auch die Caro von Frau Herzblut meine wundervolle Back/Puddingform  schon so wundervoll in Szene gesetzt haben — also da finde ich, ist es an der Zeit, dass ich mich auch mal ein bisschen ins Zeug lege und die Form ausprobiere. Oder??!!
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ZUTATEN:

  • 300 g Birnen
  • 125 brauner Zucker
  • 75 g gemahlene Nüsse
  • 100 g Dinkelmehl
  • 140 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g grob gehackte Haselnüsse
  • einige Haselnüsse für die Dekoration
  • 2 Birnen + brauner Zucker für die Birnenchips
  • 1 Töpfchen dunkle Kuvertüre

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Den Ofen auf 175°C einschalten. Die weiche Butter schaumig schlagen — erst die Eier dann den Zucker gut unterrühren Vanilleextrakt — das Dinkelmehl / Backpulver und die gemahlenen Haselnüsse + gehackten Haselnüsse gut unter rühren. Die Birnen schälen und mit einer ganz groben Reibe reiben — vorsichtig unter den Teig heben. In die gut eingefettete Form geben und bei 175°C ca. 50 Minuten backen ( Stäbchenprobe ganz wichtig!!! sonst noch 10 Minuten bei 165° C dazugeben ) In der Zwischenzeit die 2 Birnen in ca.3 mm dünne Scheiben schneiden —von beiden Seiten im braunen Zucker wenden und auf ein Backblech mit Backpapier legen — ca. 15 Minuten pro Seite bei 185 ° C backen. Alles gut auskühlen lassen—die Kuvertüre nach Angabe schmelzen und auf dem Kuchen großzügig verteilen mit ein paar Nüssen und den Chips dekorieren—fertig!!

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Wie  immer — viel Spass beim Lesen und nachmachen!!

 

Die Laura!!

 

Tortenplatte ( klick )
Backform ( klick )
Hirsch aus dem Spielwarenladen Dankmann ( klick )
Tortenheber —Flohmarkt

 

( PS: das Grundrezept ist von Tinas Tausendschön )

 

 

 

 

 

 

★ ★ ★ Pflaumen/Zweschgen-Linzer-Tarte ★ ★ ★

IMG_5069So ganz langsam geht der Sommer zur Neige und mit den ersten Pflaumen/Zwetschgen fängt für mich immer der Herbst an. Was ist nun der genaue Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen — ich habe mich ein bisschen schlau gemacht — aber ganz ehrlich — es ist eigentlich egal — Hauptsache es schmeckt!!!!

( Zwetschgen und Pflaumen haben eines gemeinsam, sie zählen beide zum Steinobst. Dabei ist zu bemerken, dass die Zwetschge lediglich eine Unterkategorie der Pflaume ist. Jedoch sind Pflaumen etwas größer und runder als Zwetschgen. Diese sind eher oval und besitzen eine deutliche Naht. Der Kern einer Zwetschge lässt sich zudem leichter als der einer Pflaume lösen, und wenn man die Früchte auf ihren Geschmack hin unterschieden möchte, dann wird man feststellen, dass Zwetschgen ein eher grünlich gelbes Fruchtfleisch besitzen. Sie sind angenehm süß in Ihrem Geschmack und sehr saftig. Pflaumen hingegen verfügen über ein etwas rötlicheres Fruchtfleisch. Ein weiterer Unterschied ist die Farbe der Frucht. Pflaumen sind sehr viel dunkler – fast schwarz und Zwetschgen sind deutlich erkennbar blau. )

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Ich bin jetzt ganz ehrlich — waren es Zwetschgen oder Pflaumen????—auf jeden Fall war der Kuchen super super lecker im Geschmack — die Steine liessen sich leicht entfernen und hatten eine absolut leckere Süße!! — also Zwetschgen!!!

ZUTATEN:  Mürbteig  ( eigentlich für einen Linzer Kuchen )

  • 200 g brauner Butter
  • 200 g Zucker
  • 200 g gerieben Haselnüsse ( oder Mandeln )
  • 200 g Mehl
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz

BELAG:

  • ca.750 g Zwetschgen
  • ganze Haselnüsse ca. 1 halbes Päckchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Aus den Zutaten einen Mürbeteig machen und für mind. 1 Tag in den Kühlschrank! Backofen auf 180°C stellen. 2/3 des Teiges dünn ausrollen ( falls dieser klebt  gut mit Mehl bestäuben ) und damit eine 25 er Tarteform auslegen — mit einer Gabel mehrfach einstechen — Backpapier drauflegen und mit Backerbsen blind 10 Minuten vorbacken.

In der Zwischenzeit die Zwetschgen vorsichtig quer einschneiden und den Kern entfernen sodass zwei gleich große Hälften entstehen. Nun an jedem Stück nochmal quer ( wie bei einer Wurst ) ein ca.1 cm großes Stück abschneiden. Die Stücke sehen aus wie ein Ring und die Enden wie ein kleines Käppchen.

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Den vorgebackenen Boden mit den geschnittenen Zwetschgen ringförmig von außen nach innen belegen — in die “Ring-Zwetschgen” habe ich immer je eine Haselnuss gelegt.Bei der Menge von meinen Zwetschen konnte ich 2 Lagen legen. Den Kuchen nochmals für ca. 30 -35 Minuten bei 180°C im Backofen backen — danach mit Puderzucker bestäuben.

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Den restlichen 1/3 Teig —  dünn ausgerollen und Omas Spitzendecken als Art Stempel benutzt.  ( TIPP: den Teig schon auf dem Backpapier ausrollen ) Nun noch mit einem Messer vorsichtig die Zacken ausschneiden und bei 180 ° C separat backen. Den Stern als Deckel auf den Kuchen und servieren —- sieht toll aus !! ( Mr. Sweet hat den Stern so weggefuttert!! )

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Wie immer—-viel Spass beim Lesen und Nachmachen!!

 

Die Laura!!

 

Tarte Form  ( klick )
Backbohnen ( klick )
Spitzendeckchen von der Oma
 Kuchengabel + Heber sind vom Flohmarkt

 

 

 

★ ★ ★ Ribisel-Johannisbeer Muffin ★ ★ ★

Die Ribisel feiert am 24. Juni Namenstag. Ihre deutsche Bezeichnung Johannisbeere verdankt sie nämlich dem Johannitag an eben diesem Datum — wenn die ersten Früchte  reifen. Von Ende Juni bis Ende August können die leckeren Früchtchen von ihren Sträuchern gepflückt werden. Ihren österreichischen Namen bekam die runde Beere übrigens in Anlehnung an ihre lateinische Bezeichnung RIBES. Da ich ein Schwabenkind bin — kannte ich die leicht-süß-säuerliche Beere nur unter der Bezeichnung Ribisel. Diese kleine Frucht gehörte in meiner Kindheit nicht zu meinen Favoriten!! Ich erinnere mich noch gut daran — der klassische Nachtisch —- Kompott  mit frischen Früchten —- sobald die Ribisel dabei war — also es war wirklich jedes Mal dieser Moment — ist sie sauer oder doch mehr süß!! Bis zu dem Moment wo man diese kleine Beere im Mund hat — und diese zerplatz— war dies sauer —das hat`s mich immer ein bisschen geschüttelt !!!. Wie gesagt, es war immer eine kleine Überwindung ( heute auch noch )  Als ich bei Tina`s Tausendschön Ihren wunderbaren Johannisbeerkuchen mit Haselnüssen gesehen habe — war klar — das ist wieder einmal  mein Rezept!!IMG_3733

Die Kombination mit Haselnüssen — himmlisch!! Beim Rezept überfliegen — klar einfach—mach ich — bekomm ich hin — und als Muffin — damit Mr. Sweet wieder diese kleinen Habse hat. Losmarschiert auf der Suche nach frischen Johannisbeeren — tatatata — fündig geworden. Es ist im Norden nicht immer so einfach —- da wir immer gute 4 Wochen mit dem Ernten der saisonalen Früchte hinter dem Süden her hinken. ( außer wenn das Obst vom Alten Land kommt )

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ZUTATEN : für ein 12er Muffinform

  • 125 g brauner Zucker
  • 100 g Dinkelmehl
  • 75 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 140 g Butter (flüssig und braun)
  • 1 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • 2 Eier
  • 300 g Johannisbeeren
  • 50 g ganze Haselnüsse
  • 50 g Haselnüsse gehobelt
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen und solange köcheln  lassen bis sich die Molke am Boden braun färbt und die Butter einen nussigen Geschmack annimmt. ( Am Besten dabeibleiben!!!! )  Durch ein Sieb gießen ,beiseite stellen und  abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175°  vorheizen.
Die festen Zutaten (Mehl, gemahlene Haselnüsse, Backpulver ) miteinander vermischen.
In einer Rührschüssel den braunen Zucker  und die Eier schaumig schlagen.  Nun die erkaltete Butter und den Vanilleextrakt vorsichtig dazugeben und nochmals kurz durchrühren.
Die ganzen Haselnüsse einmal halbieren und dazugeben ebenso ca. 275 g der gewaschenen  Johannisbeeren. Alles einmal kurz vermischen und in die  gefettete Muffinsform  geben.( Du kannst natürlich auch Muffinpapier nehmen, dann brauchst du nicht einfetten ). Die gehobelten Haselnüsse und die restlichen Johannisbeeren darüber geben und ab in den Ofen. Ca. 30-35 Minuten backen. ( wenn Du das Rezept in einer Kastenform machst — längere Backzeit! ) Stäbchenprobe machen!!

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Zum Schluß noch mit Puderzucker bestäuben — absolut köstlich!! Liebe Tina—mehr von solchen Rezepten!!!

Wie immer!!

Viel Spass beim Lesen und Nachbacken!!

Die Laura!!